Nie war es so wichtig und gefährlich, eine Meinung zu haben

Ein falsches Wort, ein kleiner Fehler in der Lieferkette oder eine Meinung nur leicht abseits des Mainstreams medial verbreitet und schon tobt der Shitstorm. Sprachpolizisten, Berufsempörte und Aktivisten machen in den sogenannten “sozialen Netzwerken” mobil. Nicht selten springen dann, wenn die orchestrierte Diffamierung geschickt genug vorgetragen wurde, auch Tageszeitungen und Branchenmedien auf, stellen Fragen, berichten und wühlen im Unternehmen herum – so lange, bis auch sie etwas finden, was sich eignet, die Reputation des Unternehmens zu unterminieren – der perfekte Sturm.